Worauf kommt´s sonst noch an?
Keinesfalls unterschätzen und vernachlässigen sollte man die "menschliche" Seite der Ausbildung bzw. des Fliegens an sich. Gleitschirmfliegen ist zwar eine Einzelsportart, welche einen in der direkten Ausübung sehr stark auf sich selbst fokussiert, hat aber auch eine sehr gesellige Komponente. Gerade zu Beginn seiner Fliegerkarriere ist man sehr stark auf Rat und Tat seiner erfahreneren Kollegen angewiesen und wächst daher meist auch in eine sehr familiäre und teils ganz gut funktionierende Szene hinein.
Die Flugschule legt hierzu oft den Grundstein. Da es sich um eine für den Schüler meist sehr wichtige Phase seines Lebens handelt, sollte die Schule eine möglichst umfassende Betreuung während aber auch noch nach der Ausbildung anbieten. Hierzu gehören vor allem die abendlichen Treffen im Restaurant oder der Kneipe, Grillabende und dergleichen mehr. Im geselligen Beisammensein bietet sich dem Schüler die Möglichkeit, das (meist sehr intensiv) Erlebte im Gespräch zu ver- oder auch nochmals aufzuarbeiten.
Viele Schüler entwickeln zu Ihrer Schule - so sie das Glück hatten, die richtige zu finden - eine enge Beziehungen, welche sich auch noch lange nach der eigentlichen Ausbildung fortsetzen kann, etwa in dem man dort weitere Fortbildungsmaßnahmen wie Sicherheitstrainings oder die Möglichkeit des betreuten Fliegens in attraktiven auch ferner gelegenen Fluggebieten wahrnimmt. Das Vorhandensein solcher Angebote sollte auf jeden Fall schon vor Beginn Ausbildung mal abgeklopft und bei der Wahl der Schule in Betracht gezogen werden.