Was machen jetzt die Preußen?

Das Problem liegt auf der Hand. 40 Höhenflüge über 100m Höhendifferenz, 25 davon sogar über 400m, da schaut´s nördlich der Donau schon ziemlich mau aus.

Hier bieten viele Schulen an, einen Teil der Höhenflüge an der Winde zu absolvieren. Dies kann empfehlenswert sein, hat man dann mit dem beschränkten Luftfahrerschein auch gleich den Windenschleppschein in der Tasche und muß nicht für jeden Flug ins Gebirge fahren.

Trotz des Geländeproblems finden sich aber auch in diesen Gefilden oft sehr gute Schulen, welche die Höhenflugausbildung oder einen Teil davon dann per Exkursion im Gebirge durchführen. Natürlich werden hier meist keine durchgehenden Schulungsmöglichkeiten wie in den großen alpenländischen Schulen geboten, mit entsprechender Flexibilität und einem vielleicht etwas weitergestecktem Zeithorizont fährt man hier aber kaum schlechter.

Auf jeden Fall sollte der Flugschüler darauf bestehen, die erforderliche Mindestanzahl an "Bergflügen" auch im Gebirge unter fachkundiger Anleitung durchzuführen.

Es ist im Übrigen auch keinerlei Problem, die Ausbildung zu stückeln (nicht zu stark) und auf bis zu ein ganzes Jahr zu verteilen. Dies kann sogar einige Vorteile bieten, da man beispielsweise mehr Zeit und Ruhe hat, in diesen Sport "hineinzuwachsen".

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